Alexander Artz - Kibera Hope Academy

Portrait Andreas Moll
von Andreas Moll – 27.08.2010

Die letzten 14 Tage haben sehr an den Kräften von Alexander Artz genagt, denn er hat als leitender als Producer für SAT1 die neue Staffel von "Promi Big Brother" begleitet. Kurz vor dem Finale der Unterhaltungsshow nimmt sich der Kölner Zeit für ein ausgiebige Hunderunde im Grüngürtel der Domstadt.

Der Mexikaner in Köln

Mit einer langen signalorangen Schleppleine macht sich Alexander mit Jinxie auf den Weg. "Seit April ist der Mexikaner bei uns", erklärt er, "doch zu Beginn seiner Kölner Zeit hat sich Jinxie nach kürzester Zeit auf den Rasen gelegt und gezittert wie Espenlaub." Nur ganz langsam hat sich der Hund an seine neue Umgebung gewöhnt, viel Geduld, Ruhe und Empathie hat die ganze Familie aufgebracht, um Jinxie möglichst viel Sicherheit zu geben. Auf den Straßen Mexikos hatte Jinxie noch bis vor einem knappen Jahr gelebt, als eine Freundin von Alexander den verletzten und bis auf die Knochen abgemagerten Hund gefunden hat. Die hat den tierischen Patienten zunächst in ein Krankenhaus gebracht, wo er ein halbes Jahr aufgepeppelt wurde, bis Jinxie mit nach Deutschland reisen konnte. In der Domstadt fand der "Mexikaner" dann ein neues Domizil bei Familie Artz, die zwar seit Monaten mit dem Gedanken gespielt hatte, jedoch bis zu diesem Zeitpunkt noch keinerlei Erfahrung mit der Haltung eines Hundes hatte. "Man wächst mit seinen Aufgaben", fasst Alex Artz zusammen und gesteht, dass "wir niemals gedacht hätten, dass uns der Hund so schnell ans Herz wachsen würde".

Neue Qualität - mehr Ruhe

Obwohl gerade die Anfangszeit nicht ganz einfach war, und die Eingewöhnung immer noch nicht abgeschlossen ist, bringt der Hund eine ganz neue Qualität ins Leben der Kölner Familie. "Meistens gehe ich die große Morgenrunde mit dem Hund und der fünf Famili

Ich liebe meine neue deutsche Familie, die mir soviel Sicherheit gibt!"

Jinxie

Ex-Streuner aus Mexiko, 6 Jahre
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Ich freue mich sehr, wenn Alex mit mir eine Runde dreht, danach genieße ich aber genauso meine Ruhe auf meinem Kissen im Keller."

Jinxie

Ex-Streuner aus Mexiko, 6 Jahre
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Täglich Kontakt nach Nairobi

Nach der Hunderunde gibt es noch einen kaffee. Alex zeigt stolz das kurze Video, das während seines letzten Aufenthaltes entstanden ist und in knapp 90 Sekunden eindrucksvoll vermittelt, was die Oragnisation unternimmt und welche Resonanz bei den Kids entfacht wird.

Ganz klar ist, dass solche Projekte, wie sie von der "Kibera Hope Academy" umgesetzt werden, nur durch Spenden Realität werden. "Ich freue mich bei jeder einzelnen Spende wie ein kleines Kind", sagt Alex Artz, der von den zahlreichen Menschen begeistert ist, die monatlich 10 oder 20 Euro spenden. Total gerührt ist er, wenn Weggefährten, wie eine Kollegin aus alten Viva-Zeiten, die über Facebook über das Kibera-Projekt las, und Freunde wie sein Kumpel Michael, dessen Kölner Architekturbüro seit zwei Jahren nur noch digitale Weihnachtsgrüße versendet und die eingesparten Gelder komplett an KHA zur Verfügung stellt. "Wichtig ist mir, dass alle SpenderInnen wissen, dass die Gelder zu 100 Prozent in die Projekte fließen", so Arzt, der erklärt, dass für die Verwaltung so gut wie nichts ausgegeben wird. "Nur die Arbeit des Steuerberaters, ein paar Briefmarken und meine letzte Flugreise nach Kenia wurden aus dem Topf der Spendengelder bezahlt." Alex Artz geht zukünftig sogar noch einen Schritt weiter und wird ganz transparent ausweisen, wie jeder einzelne Spenden-Euro eingesetzt wird.

50 weitere Projekte

Schritt für Schrtt darf sich alles weiter entwickeln.