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Horner-Syndrom: Klinik, Ursachen und praktischer Diagnoseweg

Marco Werhahn Beining und Verena Riehm, Sottrum. 

Das Horner‑Syndrom gehört zu den Befunden, die in der Praxis optisch beeindrucken, klinisch aber oft gutartig sind und gelegentlich doch auf eine ernste Grunderkrankung hinweisen. Entsprechend lohnt sich ein strukturiertes, aber pragmatisches Vorgehen.

Klinisches Bild in der Praxis

Das Horner‑Syndrom des Hundes ist eine Störung der sympathischen Nervenversorgung des Auges und seiner angrenzenden Strukturen. Meist fällt den Besitzer:innen ein „kleineres Auge“ auf. Klinische Anzeichen sind in der Regel auf einer Seite:

  • deutlich engere Pupille (Miosis

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