"Der grüne Gürtel um Kempens Altstadt"
von Burkhard Küppers und Vida

Entspannte Hunderunde an der alten Stadtmauer der niederrheinischen Stadt entlang.

Routenbeschreibung

Die Altstadt von Kempen, der Kleinstadt am Niederrhein, besticht durch alte Häuserzeilen oder mittelalterliche Befestigungsanlagen. Die von 1396 bis 1400 auf Betreiben des Kölner Erzbischofs Friedrich III. von Saarwerden errichtete kurkölnische Landesburg stellt mit ihren drei Türmen in einem Park mit hohen, alten Edelkastanienbäumen eines der Wahrzeichen der Stadt dar. Aktuell beherbergt die Burg unter anderem das Kreis- und Stadtarchiv und ist innen nicht touristisch begehbar. Umgerechnet über 110 Mio. Euro wurden von Stadt, Land und Bund sowie privaten Investoren in dieses Projekt gesteckt, bei dem innerhalb der alten Stadtmauern Bausünden bereinigt, Fachwerk- und Patrizierhäuser restauriert und der Kraftfahrzeugverkehr weitgehend ausgelagert wurden - so sind nun fast 80% des gut 190.000 qm großen sanierten Rundlings Fußgängern und Radfahrern vorbehalten. Schließlich wurde vor den Toren der Altstadt der Gürtel der einstigen Wall- und Grabenanlagen wieder freigelegt und in eine zum Spazieren und Entspannen einladende Grünanlage verwandelt. Hierdurch erhielt der mittelalterliche Stadtkern sein geschlossenes Erscheinungsbild zurück.